Wissenschaftliche Grundlage

Das menschliche Genom besteht aus ca. 30.000 Genen (davon ca. 23.000 Protein-kodierend), die völlig unterschiedliche Aufgaben vom Stoffwechsel bis zum programmierten Zelltod übernehmen. Durch ein bestimmtes Verfahren, das sog. „Alternative Spleissen“, können von einem einzigen Gen verschiedene Proteinarten kodiert bzw. produziert werden.

Daher kommen im menschlichen Körper über 500.000 verschiedene Proteinarten vor. Da aber ein Gen nicht nur für Regulation eines einzigen Prozesses bzw. zur Produktion eines einzigen Proteins verantwortlich ist, sondern mehrere Prozesse von einem Gen gleichzeitig reguliert bzw. beeinflusst werden, bildet der menschliche Körper ein hochkomplexes System.

In diesem System sind die Gene und deren Produkte derart miteinander verknüpft, dass eine einzelne Veränderung eine Vielzahl von Folgereaktionen verursacht. Zusätzlich trägt die Interaktion von Genen und deren Produkten miteinander zu der hohen Komplexität dieses Systems bei.

Der DNA-Check untersucht daher auf Grundlage von aktuellen wissenschaftlichen Studien bestimmte Stoffwechselgene und deren Interaktion miteinander, um Aussagen über eine genetisch angepasste Ernährung und ein angepasstes Training zu treffen und den jeweiligen Meta-Typen (Alpha, Beta, Gamma oder Delta) zu ermitteln.

Die Energieaufnahme des menschlichen Körpers findet überwiegend über den Verzehr von drei verschiedenen biologischen Makromolekülen (Kohlenhydraten, Proteinen und Fettsäuren) statt. Die im Rahmen des DNA-Checks untersuchten vier verschiedenen Meta-Typen beziehen sich auf den unterschiedlichen Kalorienverbrauch bei der Verstoffwechselung der drei genannten Energiequellen.

Zusätzlich lässt sich über den DNA-Check feststellen, welche sportliche Betätigung (Schnelligkeits- oder Ausdauersport) mit Blick auf den Kalorienverbrauch aufgrund des jeweiligen Meta-Typen vorteilhafter ist.

Meta-Typen
Es gibt vier verschiedene Meta-Typen (Alpha, Beta, Gamma und Delta) mit jeweils einer von zwei unterschiedlichen Varianten (E und S) hinsichtlich des Kalorienverbrauchs bei sportlichen Aktivitäten.

 

Sportvarianten

Alle Meta-Typen weisen jeweils zwei Sportvarianten auf. Die Ausdauervariante E (wie „Endurance“) ist durch einen besonders hohen Kalorienverbrauch bei Ausdauersportarten, wie beispielsweise Joggen, Schwimmen oder Fahrradfahren, gekennzeichnet, während die Schnelligkeitsvariante S (wie „Speed“) einen höheren Kalorienverbrauch bei Schnelligkeitsportarten, wie Body Pump, Aerobic und Krafttraining, aufweist.

 
 

Auswahl der untersuchten Stoffwechselgene

Bei der CoGAP® DNA-Check Analyse handelt es sich um eine komplexe Berechnung der Interaktionen, in welcher nur solche Stoffwechselgene berücksichtigt werden, die bestimmten Kriterien entsprechen.

Hierzu gehören insbesondere Stoffwechselgene, die am Gewichtskontrollsystem beteiligt sind, deren Wirkung im Körper durch eine Ernährungs- bzw. Verhaltensänderung positiv beeinflusst werden kann und die bei verschiedenen Menschen unterschiedlich ausgeprägt sind.

Zusätzlich zu der Genanalyse wird ein Abgleich mit aktuellen wissenschaftlichen Studien vorgenommen, die folgende Qualitätskriterien erfüllen müssen:

  • Wiederholbarkeit der Studienergebnisse (Replizierbarkeit)
  • Ausreichende Anzahl an Studienteilnehmern (Probandenzahl)
  • Aussagekraft (Signifikanzniveau)
  • Validierte Studienmethoden (Validität)

Anhand dieser Kriterien wurden nach sorgfältiger Evaluierung aller Studien, betreffend der mit Übergewicht assoziierten genetischen Faktoren, die relevanten Stoffwechselgene ermittelt und für den DNA-Check ausgewählt.

 

Wichtige Information

Es werden ausschliesslich Stoffwechselgene analysiert. Die untersuchten Stoffwechselgene weisen verschiedene Konstellationen auf, die den einzelnen Meta-Typen zugeordnet werden. Sie lassen keine Rückschlüsse auf Verwandtschaftsverhältnisse zu. Auch werden keine Aussagen über Krankheitsrisiken getroffen. Das Probenmaterial wird nach der Stoffwechselanalyse vernichtet! Bei der Erstellung des jeweiligen individuellen Diätplanes ist auf das Diät-Ziel unter Berücksichtigung personenspezifischer Merkmale (z.B. Geschlecht, Alter, Gewicht, Gesundheitszustand etc.) zu achten.

 
 
 
 

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